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Energiewende in funktionierend

Bei der ganzen EEG-Diskussion fällt immer wieder auf das die “erneuerbaren” aktuell nur die einzigen Arten der Stromerzeugung sind bei denen man die förderung halbwegs mitbekommt. Ja, es wird JEDE art der STromerzeugung subventioniert, die frage ist nur wie genau und mit wie viel.

Eigentlich sollte einem da ganz schnell auffallen das für eine ernstgemeinte Energiewende nur die subventionen für politisch ungewünschte Energieerzeugungsverfahren runtergefahren werden müssten, ich formuliere das mal als konkrete forderung:

Subventionen pro Jahr um 5% vom Level 2013 aus gerechnet senken, und zwar für

* Atomkraft ab 2014

* Braunkohle ab 2015

* Steinkohle ab 2016

das führt dazu das innerhalb kürzester Zeit die verschiedenen Stromerzeugungsarten unwirtschaftlich werden und die Energiekonzerne freiwillig die Kraftwerke herunterfahren. Alte ineffiziente Kraftwerke werden sie zu erst ausschalten, neue effektive werden sich länger halten und damit eine weiche umstellung ermöglichen. Dabei kann der Strompreis garnicht zu weit steigen weil dann alte Kraftwerke wirtschafttlich bleiben und einfach später ausgeschaltet werden, das ganze reguliert sich also in gewissem Rahmen von selbst.

Siehe auch

Studie deckt versteckte Kosten von Kohle- und Atomstrom auf und

Am meisten ist immer noch nicht genug

[Update]

Dann wird’s passend gemacht

Wozu gibt es eigentlich Beitragsbemessungsgrenzen?

Ist ja schön das sie die Beitragsbemessungsgrenzen hochsetzen, aber an der Stelle sei doch die frage gestattet warum die überhaupt existieren. Es sind immerhin explizit Sozialabgaben, eine umverteilung ist hier also gezielt gewollt, warum wird dann der Beitrag durch Bemessungsgrenzen begrenzt? Somit werden wenige Spitzenverdiener automatisch teilweise aus dem Sozialsystem ausgeklinkt …

siehe Höhere Sozialabgaben für Besserverdiener